Verbesserungen bei der Düngung kommen in niedersächsischen Gewässern bislang kaum an

Landwirtschaftskammer legt 13. Nährstoffbericht vor

Die niedersächsische Landwirtschaft hält die Vorgaben der Düngeverordnung zunehmend ein, doch die Verbesserungen schlagen sich bislang kaum in der Qualität von Grund- und Oberflächengewässern nieder. Das geht aus dem 13. Nährstoffbericht der Landwirtschaftskammer Niedersachsen für den Zeitraum vom 1. Juli 2024 bis 30. Juni 2025 hervor, den Landwirtschaftsministerin Miriam Staudte (Grüne) gemeinsam mit Vertretern der Landwirtschaftskammer vorgestellt hat.

Erstmals seit dem Berichtszeitraum 2015/2016 wird die in der Düngeverordnung festgelegte Obergrenze von 170 kg Stickstoff aus organischen und organisch-mineralischen Düngemitteln je Hektar auf Kreisebene rechnerisch eingehalten. Auch der landesweite Stickstoff-Düngesaldo (N-Saldo) bleibt mit minus 38.232 Tonnen N unterhalb der zulässigen Höchstgrenze. Regional bestehen jedoch weiterhin Überschüsse: In den Landkreisen Cloppenburg, Grafschaft Bentheim, Peine und Vechta sowie in der Stadt Salzgitter übersteigt die rechnerische Stickstoffdüngung den Pflanzenbedarf um insgesamt 1.689 t. Dort müssten weiterhin Nährstoffe aus den Regionen abtransportiert werden.

Der Anfall von Wirtschaftsdüngern und Gärresten aus Tierhaltung und Biogasanlagen verringerte sich gegenüber dem Vorjahr leicht um rund 0,3 Mio. t auf 52,4 Mio. t. Hier geht es weiter.........

Weiterlesen mit

Sie können diesen Artikel nur mit einem gültigen Abonnement und nach erfolgter Anmeldung nutzen. Registrierte Abonnenten können nach Eingabe ihrer E-Mail-Adresse und ihres Passworts auf alle Artikel zugreifen.
- Anzeige -

Themen des Artikels
Kategorie des Artikels
- Anzeige -