Jetzt bekommt auch Bayern den Wassercent: Ab dem 1. Juli wird auch im Freistaat eine Gebühr auf Grundwasser-Entnahmen erhoben. Die zusätzlichen Kosten, mit denen Menschen in Bayern durchschnittlich rechnen müssen, belaufen sich auf rund fünf Euro pro Jahr. Die ersten Zahlungen erfolgen aber laut Umweltministerium erst 2027 - jetzt beginnt die Erhebung. Umweltminister Thorsten Glauber bezeichnete den Wassercent schon vor Monaten als „Meilenstein für den Grundwasserschutz“. Die Abgabe solle zu einem schonenden Umgang mit der Ressource Wasser beitragen.
Konkret muss künftig jeder, der im Freistaat Grundwasser entnimmt oder verbraucht, eine Abgabe von einheitlich zehn Cent pro Kubikmeter bezahlen. Es gibt aber eine Freimenge, von der unter anderem Unternehmen profitieren, sowie eine ganze Reihe von Ausnahmen. Daran und an einer fehlenden Zählerpflicht gibt es breite Kritik.
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