Wasserkraft erzeugt 22,2 TWh Strom

Die Wasserkraft leistet bereits seit langem einen Betrag zur erneuerbaren Stromerzeugung – der Anlagenpark ist allerdings in den letzten 30 Jahren nur wenig gewachsen, so dass vornehmlich Witterungseinflüsse die jährlich erzeugte Menge des Stroms aus Wasserkraftwerken in Deutschland bestimmen. Diese Feststellung trifft das vom Umweltbundesamt (UBA) herausgegebene Hintergrundpapier „Erneuerbare Energien in Deutschland 2024“. Nachdem bereits das Vorjahr überdurchschnittlich feucht und regenreich war, wiederholte sich dieses Muster den Angaben zufolge im Jahr 2024. Mit 22,2 TWh wurde die Stromerzeugung des Vorjahres von 19,9 TWh nochmals um etwa zwölf Prozent übertroffen, heißt es in dem Hintergrundpapier.

Der Anteil der Wasserkraft an der gesamten erneuerbaren Stromerzeugung habe damit bei etwa acht Prozent gelegen. Bei den Investitionen in erneuerbare Energien von insgesamt 32 Milliarden Euro im Jahr 2024, die unter anderem Investitionen in den Neubau, aber auch in die Erweiterung und Ertüchtigung von Anlagen wie etwa die Reaktivierung alter Wasserkraftanlagen beinhalten, hatte die Wasserkraft einen Anteil von weniger als 0,1 Prozent.

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