Die Moorrevitalisierung am Hohlohmoor in Baden-Württemberg hat einen wichtigen Meilenstein erreicht. Wie das Regierungspräsidium Karlsruhe bekannt gab, hat das Landratsamt Rastatt kürzlich die wasserrechtliche Plangenehmigung für das Projekt Projekt LIFE MooReKa (Moorrevitalisierung Kaltenbronn-Hohlohmoor) erteilt.
Die vier Projektpartner, die höhere Naturschutzbehörde am Regierungspräsidium Karlsruhe, die Forstliche Versuchs- und Forschungsanstalt Baden-Württemberg (FVA), ForstBW und Naturpark Schwarzwald Mitte/Nord, können damit den vorgesehenen Zeitplan einhalten und arbeiten mit Hochdruck an den weiteren Vorbereitungen. Derzeit läuft die Ausschreibung für die Bauleistungen. Die Arbeiten im Gelände können dann frühestens im Spätsommer begonnen werden.
Am Kaltenbronn ist ein aus historischer Zeit stammendes Entwässerungssystem ist noch immer funktionsfähig, sodass Niederschlagswasser unnatürlich schnell aus dem Moor herausfließt. Die einst ausgedehnten, offenen Moorflächen schrumpfen seit langem und werden von Gehölzen überwachsen. Die im Projekt geplanten Grabensperren sollen künftig dafür sorgen, dass das Regenwasser länger im Moor verbleibt, sich verteilt und nur langsam ins Tal sickert. Durch das Wasser wird sich das Moor nach der erlittenen historischen Entwässerung in Teilen wieder regenerieren können.



