In dem seit gut drei Jahre laufenden Forschungsprojekt der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) zur Frage, wie sich der Eintrag von Nährstoffen aus der Landwirtschaft in die Schlei und damit in die Ostsee verringern lässt, liegen nun erste Ergebnisse vor. Anlass für das Projekt im Auftrag des schleswig-holsteinischen Umweltministeriums war der anhaltend schlechte Umweltzustand des Küstengewässers, das in seiner ganzen Länge Flora-Fauna-Habitat- sowie EU-Vogelschutzgebiet aufweist.
Wie das Ministerium berichtet, wurden mit insgesamt 30 Modellbetrieben verschiedene landwirtschaftliche Ansätze zur Reduktion von Nährstoffeinträgen untersucht. Der finale Abschlussbericht zum Projekt soll voraussichtlich Anfang 2025 vorliegen.
„Nährstoffeinträge sind für die Schlei eine extreme ökologische Belastung. Auch in der Ostsee wirken sich hohe Nährstoffeinträge sehr negativ auf die Gewässerqualität und damit die Artenvielfalt aus. Wenn wir gesunde Gewässer und Meere wollen, müssen wir wenige Nährstoffe eintragen. Ein zentraler Schlüssel ist hierfür die Landwirtschaft. Der Aktionsplan Ostseeschutz 2030 setzt hier klare Ziele, um das größte Problem der Ostsee anzugehen“, sagte Umweltstaatssekretärin Katja Günther (Grüne), die sich über die Ergebnisse des Projekts informierte.
Sie betonte, dass das Problem des Nährstoffeintrags aus dem Agrarsektor erkannt sei, nun ginge es um nachhaltige Lösungen. Lesen Sie mehr dazu.........



