Nachdem den niedersächsischen Deichunterhaltungsverbänden durch das Winterhochwasser Energie-Mehrkosten durch Schöpfwerke und Pumpen von rund 3,4 Mio. Euro entstanden sind, werden auch diese Kosten vom Land übernommen - zusammen mit den Maßnahmen zur Beseitigung von Schäden an kommunaler Infrastruktur. Das berichtete Umweltminister Christian Meyer (Grüne) jetzt dem Umweltausschuss des Landtages.
Insgesamt sind nach Angaben des Umweltministeriums im Rahmen des Weihnachtshochwassers „landeseigene“ Schäden beim Hochwasserschutz und bei Deichen in Höhe von geschätzten zwölf Mio. Euro, im Bereich von Deich- und Unterhaltungsverbänden in Höhe von elf Mio. Euro und bei kommunalen Hochwasserschutzanlagen von gut neun Mio. Euro entstanden. Der Landtag hatte am 7. Februar einen Nachtragshaushalt 2024 zum Hochwasser von 111 Mio. Euro beschlossen.
Grundsätzlich habe sich bei der erfolgreichen Bewältigung des Hochwassers gezeigt, dass der Katastrophenschutz in Niedersachsen auf Landes- wie auf kommunaler Ebene gut aufgestellt sei, so der Umweltminister. Schon jetzt sei klar, dass Land aber auch zusätzlich in den präventiven Hochwasserschutz und die Ausstattung des Katastrophenschutzes zur Hochwasserbekämpfung investieren wird.
„Ich freue mich sehr, dass es gelungen ist insgesamt 14 Mio. Euro für mobile Deiche und Sandsackfüllmaschinen jetzt schnell zur Verfügung zu stellen. Es hat sich gezeigt, dass sich neben Hochwasserrückhaltebecken, Poldern und festen Deichen auch mobile Deiche in solchen Notlagen sehr bewähren. Darum schaffen wir diese jetzt zusammen mit dem Innenministerium auch an“, sagte Meyer. Die Mittel für die Anschaffung mobiler Hochwassersysteme stammen aus dem ELER-Programm der EU, die Kofinanzierung übernimmt das Land.
Im Vorfeld der Ausschusssitzung hatte sich der BUND Niedersachsen zum Thema Hochwasserschutz geäußert. Informieren Sie sich weiter...........




