Der „Zukunftsplan Hochwasserschutz“, den Landesumweltministerin Petra Berg (SPD) jetzt vorgestellt hat, soll unter dem Motto „Prävention maximieren, Schäden minimieren“ die Anstrengungen der letzten Jahre fortführen, den Hochwasserschutz im Saarland den sich stetig verändernden Verhältnissen anpassen und das Land zukunftssicher aufstellen. Dazu wurden die Erfahrungen aus dem Hochwasser über Pfingsten direkt aufgenommen und sowohl bestehende Maßnahmen angepasst und erweitert als auch neue Schritte angekündigt, geht aus einer Mitteilung des Umweltministeriums hervor.
„Das Pfingsthochwasser hat uns gezeigt, dass wir zur Verbesserung des Schutzes vor Hochwasser und Starkregen im Saarland auf dem richtigen Weg sind“, sagte Berg: „Angesichts des fortschreitenden Klimawandels und der damit einhergehenden zunehmenden Gefahr solcher Extremwetterereignisse, ist es notwendig, diesen Weg einer vorausschauenden Prävention zum einen zu beschleunigen und auszubauen, zum anderen aber auch neue technologische Fortschritte kontinuierlich zu integrieren.“
Der „Zukunftsplan Hochwasserschutz“ sieht nach Angaben des Umweltministeriums Maßnahmen zur Sensibilisierung der Bevölkerung und der Bereitstellung verständlicher Informationen vor. Zudem soll durch den Ausbau der Beratung für die Kommunen und eine höhere Förderung von technischen Hochwasserschutzmaßnahmen die Resilienz gegenüber Hochwassern erhöht werden. Darüber hinaus gilt es, die Verbesserung der Hochwasservorhersage und -warnung kontinuierlich voranzutreiben, u.a. durch die Modernisierung des Hochwassermeldedienstes und des Hochwasser-Messstellennetzes des Landes sowie die schrittweise Entwicklung eines saarländischen Starkregen-Frühwarnsystems. Letztendlich sind auch Maßnahmen enthalten, die zur Schadensbegrenzung in akuten Hochwassersituationen führen sollen, wie die Verbesserung der Ausstattung des Landesbetriebes für Straßenbau.




