Der Zukunftsplan Wasser der rheinland-pfälzischen Regierung war Thema einer „aktuellen Debatte“ im Mainzer Landtag. In deren Rahmen hob Fabian Ehmann (Grüne) hervor, dass sich die Neubildung des Grundwassers zwischen 2003 und 2022 um 40 Prozent verringert habe. Angesichts dessen sei der Schutz der Grundwasservorräte für die Trinkwasserversorgung besonders dringend, da 97 Prozent des Trinkwassers aus Grundwasserquellen stamme. Nico Steinbach (SPD) wies auf die zunehmenden extremen Wetterereignisse hin und betonte die Dringlichkeit sofortigen Handelns, um die Wasserbewirtschaftung angesichts der Klimakrise sicherzustellen. Steinbach begrüßte zudem die geplante Verbesserung des digitalen Informationsangebots für Bürger:innen, insbesondere im Hinblick auf Hochwasser und Sturzfluten. Marco Weber (FDP) verwies auf die Bedeutung von Transparenz und Mitwirkungsmöglichkeiten für die Kommunen bei der Umsetzung des „Zukunftsplans Wasser“.
Gerd Schreiner (CDU) kritisierte den „Zukunftsplan Wasser“ der Landesregierung und bemängelte, dass dieser wesentlichen Forderungen nicht gerecht werde. Er forderte eine gesetzliche Grundlage zur Einrichtung von Wasserverbänden durch ein Landesgesetz, um die Verantwortung klar zu regeln und die Kommunen nicht mit der komplexen Aufgabe des Wassermanagements zu überlasten.
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