BUND Hessen legt Stoppantrag beim VGH gegen Grundwasserversalzung ein

„Eine Million m3 Salzabwasser drohen ins Grundwasser einzudringen“

Der BUND Hessen hat beim Verwaltungsgerichtshof Hessen einen gegen die Grundwasserversalzung gerichteten Stoppantrag eingelegt. Konkret handelt es sich um einen teilweisen Stoppantrag im Eilverfahren gegen die zusätzliche und vermeidbare Grundwasserversalzung durch den Düngemittelhersteller K+S, wie die Umweltvereinigung Anfang September mitteilte. Mit seinem Stoppantrag will der hessische Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland vor allem erreichen, dass K+S neue Salzabfälle nur mit ausreichenden Schutzmaßnahmen für das Grundwasser in der kommenden Haldenerweiterung an die bestehende Halde Hattorf anschütten darf.

Das von K+S geplante Vorgehen ist nach Auffassung des BUND problematisch, da die geplante Erweiterung ohne eine hydraulische Trennung genehmigt wurde. Das in den neuen Salzabfällen eingelagerte Salzwasser drohe damit durch den alten Haldenkörper in das Grundwasser zu sickern. Denn die Althalde verfüge an den Schüttflächen nicht über eine Basisabdichtung, sodass eine zusätzliche Grundwasserversalzung die zwangsläufige Folge sei.

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