|  

EuGH: Griechenland verstößt gegen Abwasserrichtlinie

EuGH: Griechenlands verstößt
Bildquelle: EuGH
25.09.2017 − 

Griechenland hat gegen die Kommunalabwasser-Richtlinie verstoßen, da das Land nicht für eine angemessene Behandlung des kommunalen Abwassers einiger Gemeinden gesorgt hat. Das hat der  Europäische Gerichtshof (EuGH) in einem aktuellen Urteil festgestellt. In den Gemeinden Prosotsani, Doxato, Eleftheroupoli, Vagia und Galatista mit Einwohnerwert en (EW) von 2.000 bis 10.000 fehle eine Zweitbehandlung oder eine gleichwertige Behandlung des kommunalen Abwassers, heißt es in dem Urteil des EuGH.

Die Europäische Kommission hatte Griechenland in dem Fall vor 2015 dem Gerichtshof der Europäischen Union (EuGH) verklagt (EUWID 11.2015), da in den fünf Gemeinden  immer noch keine geeignete Abwasserbehandlung erfolge. Für die weiteren Gebiete Polichronou, Chanioti und Desfina  waren die übermittelten Daten nach Auffassung der Kommission entweder unvollständig oder ließen eine Nichteinhaltung der entsprechenden Normen erkennen. Dazu stellt der EuGH in dem Urteil nun fest, dass das Abwasser aus den Abwasserbehandlungsanlagen der Gemeinden Polychrono, Chanioti und Desfina die Anforderungen der Richtlinie erfüllt habe, so dass die gerügte Vertragsverletzung hinsichtlich dieser Gemeinden nicht nachgewiesen sei.           

Den Artikel lesen Sie in der kommenden Ausgabe von EUWID Wasser und Abwasser, die am 26.09.2017 als E-Paper und Printmedium erscheint. Die Fachzeitung informiert Leser mit knappem Zeitbudget kompakt über die relevanten Entwicklungen in der Wasser- und Abwasserbranche.

Noch kein Abonnent? Mit einem Testpaket können Sie sämtliche Informationsmodule von EUWID Wasser und Abwasser (u.a. Printausgabe, E-Paper, Archiv und Top-News) kostenlos und unverbindlich ausprobieren.

Diesem Artikel zugeordnete Schlagworte:

zurück − OVG: Castor-Transporte auf dem Neckar zulässig

OVG: Versickerung von Straßenoberflächenwasser unterliegt der Erlaubnispflicht  − vor