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Kleinkläranlage befreit nicht vom Anschluss- und Benutzungszwang

Kleinkläranlage befreit nicht vom  Anschluss- und Benutzungszwang
bierwirm - stock.adobe.com
25.05.2020 − 

Das Vorhandensein einer Kleinkläranlage befreit nicht vom Anschluss- und Benutzungszwang. Diese Feststellung hat das Verwaltungsgericht Cottbus in einem aktuellen Urteil getroffen, das den Vorrang der dezentralen Abwasserentsorgung betont. Wenn eine zentrale Einrichtung vorhanden sei, dann habe diese Einrichtung stets Vorrang vor einer dezentralen Schmutzwasserbeseitigung, heißt es in dem Urteil.

Der Zwang zum Anschluss und zur Benutzung der leitungsgebundenen Einrichtung der Abwasserentsorgung dient offenkundig dem Wohl der Allgemeinheit, nämlich in erster Linie den Belangen der Gesundheit der Bevölkerung, heißt es in dem Urteil. Denn mit dem Anschluss und der Benutzung der öffentlichen Einrichtung sei eine ordnungsgemäße Entsorgung des in den Haushalten entstehenden Schmutzwassers und dessen Beseitigung in leistungsfähigen, überwachten Anlagen gewährleistet und damit primär Gesundheitsgefahren vorgebeugt wird, die sich aus nicht sachgemäßer Abwasserbeseitigung ergeben.

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