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Unfall am Bach Schozach: Staatsanwaltschaft hat Ermittlungen eingeleitet

Unfall am Bach Schozach: Staatsanwaltschaft hat Ermittlungen eingeleite
©Hans-Jörg Nisch - stock.adobe.com
11.04.2019 − 

Wegen der Verunreinigung der Schozach bei Heilbronn, durch die es zu einem massiven Fisch- und Tiersterben kam, hat die Staatsanwaltschaft Heilbronn ein Ermittlungsverfahren gegen zwei Mitarbeiter einer Spedition eingeleitet. Das teilte die Staatsanwaltschaft gemeinsam mit der Polizei Heilbronn am Mittwoch mit.

Mittlerweile konnte laut Polizei geklärt werden, wie die giftige Flüssigkeit am 4. April 2019 in das Bachbett gelang ist. Nach den bisherigen Ermittlungen stieß ein Staplerfahrer einer Spedition mit einem Zinken eines Gabelstaplers gegen einen 1.000 Liter fassenden Flüssigkeitscontainer. Dessen Inhalt lief aus und gelangte anschließend vom Hof der Firma über eine Entwässerungsrinne in einen Entwässerungsschacht und von dort nach draußen in das Bachbett, hieß es.

Die Staatsanwaltschaft Heilbronn und die Polizei ermitteln eigenen Angaben zufolge inzwischen gegen den 31-Jährigen und einen Kollegen, weil beide nach dem derzeitigen Erkenntnisstand den Unfall weder der Firmenleitung noch den Umweltbehörden gemeldet haben. Bereits zu Beginn des Fischsterbens habe sich der Verdacht ergeben, dass die zum Unglück führende Flüssigkeit aus dem Areal der Firma kam.

Die internen Recherchen und Befragungen der Firmenverantwortlichen hätten schließlich zu den beiden Mitarbeitern geführt. Bislang wird gegen diese wegen Gewässerverunreinigung ermittelt. Ob noch weitere Personen für den Schadensfall verantwortlich sind, wird derzeit geprüft, hieß es. Eine Verpflichtung, den Behälter, in dem sich die Flüssigkeit befand, als Gefahrgutcontainer zu kennzeichnen, habe nicht bestanden.

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