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Urteil: Verrohrung eines Bachabschnitts ist genehmigungspflichtiger Gewässerausbau

Urteil: Verrohrung eines Bachabschnitts ist genehmigungspflichtiger Gewässerausbau
Justitia ©sebra - Fotolia
19.08.2021 − 

Die Verrohrung eines Bach-Abschnitts stellt einen genehmigungspflichtigen Gewässerausbau dar, der für wasserwirtschaftliche Funktionen eines Baches von Bedeutung ist. Das geht aus einem Urteil des Verwaltungsgerichts Augsburg hervor, mit dem das Gericht eine wasserrechtliche Beseitigungsanordnung bestätigt hat.

Die klagenden Eigentümer wandten sich gegen die Verpflichtung, eine auf ihrem Grundstück durchgeführte Verrohrung eines Baches zu beseitigen, so das Gericht zum Sachverhalt. Nach dem Urteil ist Beseitigungsanordnung rechtmäßig. Entgegen der Auffassung der Kläger stelle der Bach nicht lediglich einen Entwässerungsgraben dar, der von den Regelungen der Wassergesetze ausgenommen wäre.

Die Verrohrung des bisher auf dem Grundstück der Kläger offen verlaufenden Gewässerabschnitts stelle einen genehmigungspflichtigen Gewässerausbau im Sinne des Wasserhaushaltsgesetzes (WHG) dar, der mangels vorheriger Genehmigung illegal und somit rechtswidrig sei. Die Verrohrung einer Strecke von 40 Metern sei für die wasserwirtschaftlichen Funktionen des Baches nicht gänzlich unbedeutend, heißt es in dem Urteil .

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