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Verwaltungsgericht Lüneburg verhandelt über Hamburger Wasserentnahme

Verwaltungsgericht Lüneburg verhandelt über Hamburger Wasserentnahme
Justitia ©Hans-Jörg Nisch - stock.adobe.com
30.08.2021 − 

Das Verwaltungsgericht Lüneburg verhandelt vom 6. Oktober an über sechs Klagen im Zusammenhang mit der der Grundwasserentnahme in der Nordheide. Die Hamburger Wasserwerke (HWW) wenden sich in dem Verfahren gegen die 2019 für 30 Jahre erteilte gehobene Erlaubnis im Landkreis Harburg und möchten erreichen, dass die Bewilligung schwieriger zu widerrufen ist. „Die Wasserwerke wollen eine geänderte Gestattungsform“, sagte eine Gerichtssprecherin.

Bis 2004 wurden mehr als 25 Millionen Kubikmeter pro Jahr gefördert. Danach gab es nur einen vorläufigen Zwischenbescheid als Grundlage (EUWID 20.2019). Der neue Antrag beläuft sich auf eine maximale Jahresmenge von 18,4 Millionen Kubikmetern. Der Kreis Harburg genehmigte eine durchschnittliche jährliche Wasserentnahme von 16,1 Millionen Kubikmetern. Höhere jährliche Wassermengen sind bis maximal 18,4 Millionen Kubikmeter pro Jahr möglich. Diese müssten dann jedoch durch niedrigere Mengen in anderen Jahren ausgeglichen werden, erklärte ein Sprecher des Kreises.

Die fünf weiteren Klagen - unter den Klägern ist der Landesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz Niedersachsen (LBU) - richten sich gegen die umfangreiche Erlaubnis. (dpa)

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