Abwasserbasierte Epidemiologie im Fokus des neuen Forschungsprojektes „WBEready“

Die Umsetzung der abwasserbasierten Epidemiologie (WBE) steht im Fokus eines neuen Forschungsprojektes. Im Rahmen von „WBEready“ wird ein konkretes System für die Umsetzung der abwasserbasierten Epidemiologie für verschiedene Erkrankungen entwickelt, um bei eventuell zukünftig auftretenden Pandemien schneller reagieren zu können. Das berichten die Wasserwirtschaftsverbände Emschergenossenschaft und Lippeverband (EGLV), die nach eigenen Angaben gemeinsam Deutschlands größter Betreiber von Kläranlagen sind, in einer Mitteilung. Das Projekt, an dem ein Forschungskonsortium aus Siedlungswasserwirtschaft, Datenwissenschaft, Medizinischer Grundlagenforschung und Public Health beteiligt ist, steht unter Federführung von EGLV und wird vom Bundesministerium für Gesundheit (BMG) gefördert.

„Die abwasserbasierte Epidemiologie ermöglicht eine regionale Überwachung und ergänzt dadurch die Individualtestung zur Erkennung von Krankheitsausbrüchen – vor allem in Zeiten, in denen sich nicht mehr viele Menschen testen lassen. Die öffentlichen Gesundheitsdienste können dadurch wesentlich effektiver bei der Bewertung der Wirksamkeit von Maßnahmen zur Eindämmung von Infektionskrankheiten unterstützt werden", so der Technische Vorstand von EGLV, Frank Obenaus.

Bereits während der Corona-Pandemie haben EGLV gemeinsam mit ihren Partnern im vorangegangenen Forschungsvorhaben „COVIDready" (EUWID 4.2022) ein Monitoringsystem in Nordrhein-Westfalen für SARS-CoV-2 aufgebaut.

Hier geht es weiter mit Informationen zum Projekt WBEready und über die Aufgaben der einzelnen Projektpartner........

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