Agroforstsysteme (AFS) können ökologische Gewässerzustände verbessern und die regionale Wertschöpfung fördern – etwa durch die Nutzung heimischer Holzhackschnitzel für die Nahwärmeversorgung. Voraussetzung ist dabei die Begleitung durch eine Agra-(Umwelt)-Förderung. Das geht aus dem Abschlussbericht „Vom Gewässerprojekt zur Landnutzungsstrategie“ hervor, in dem es um die Erprobung spezifischer Handlungsfelder zur Umsetzung einer naturnahen Gewässerentwicklung im Rahmen einer Machbarkeitsstudie (Projekt ElmaR III) geht. Die Studie wurde von der Stowasserplan GmbH & Co. KG aus Radebeul und dem Institut für angewandtes Stoffstrommanagement (IfaS) der Hochschule Trier am Standort Umwelt-Campus Birkenfeld gemeinsam erstellt.
Die Machbarkeitsstudie hebt im Kontext der Zielumsetzung der Wasserrahmenrichtlinie u. a. auch auf die Etablierung von (gewässerbegleitenden) Agroforstsystemen ab. Ziel ist die Schaffung nutzungsintegrierender Lösungen, die von Akteuren des ländlichen Raums getragen werden, berichtet das Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie Sachsen als Herausgeber der Publikation. Die Studie richtet sich insbesondere an Flächeneigentümer und -bewirtschafter, Kommunen und Entscheidungsträger. Erfahren Sie mehr........




