Durch eine Erweiterung der Ash2Phos-Technologie lässt sich aus Klärschlammasche Eisen zu einem hohen Anteil zurückgewinnen. Zu diesem Ergebnis kommt ein Forschungsprojekt, im Rahmen dessen ein Add-on-Verfahren für die Ash2Phos-Technologie zwei Jahre lang im Pilotmaßstab getestet wurde. Wie das zum schwedischen Entsorger Ragn-Sells gehörende Unternehmen Easymining mitteilte, konnten im Add-on-Verfahren über 85 Prozent des Eisens in der Klärschlammasche zurückgewonnen werden. Easymining hat das Ash2Phos-Verfahren zur Rückgewinnung von Phosphor entwickelt.
Der zurückbleibende Quarzsand als volumenmäßig größtes Nebenprodukt der Ash2Phos-Technologie sei frei von Eisenverbindungen, was seine Einsatzmöglichkeiten erhöhe, erklärte das Unternehmen. Durch das Add-on-Verfahren entstehe hochreines Eisenchlorid, das als Fällmittel in der Wasseraufbereitung eingesetzt werden könne. Tests hätten gezeigt, dass das zurückgewonnene Eisenchlorid die Qualität von kommerziellen Alternativen erreicht.
Das Projekt sei von der schwedischen Energieagentur, der schwedischen Agentur für Innovationssysteme, Vinnova, und dem schwedischen Forschungsrat für nachhaltige Entwicklung, Formas, über das strategische Innovationsprogramm „RE:Source“ finanziert worden, teilte Easymining weiter mit. Erfahren Sie mehr..........




