Die Arbeitsgemeinschaft der Wasserwerke an der Ruhr (AWWR) zieht für das Jahr 2025 eine positive Bilanz. Trotz außergewöhnlich geringer Niederschläge und deutlich reduzierter Ruhrabflüsse blieb die Trinkwasserversorgung in der Region jederzeit stabil, berichtet die AWWR in einer Mitteilung. Ab Juli 2025 setzte der Ruhrverband erstmals das neue Niedrigwassermanagement (EUWID 51.2024) ein, das sei ein entscheidender Schritt, um Talsperrenfüllstände zu schonen und die Versorgungssicherheit zu erhöhen. „Die bis heute anhaltende Trockenheit hätte ohne dieses Management deutlich größere Herausforderungen mit sich gebracht“, so der AWWR-Vorsitzende Bernd Heinz: „Das Jahr 2025 zeigt eindrucksvoll, wie wichtig eine flexible und schnelle Talsperrensteuerung in Zeiten des Klimawandels ist.“
Trotz der halbierten Abflüsse im Vergleich zu 2024 traten 2025 keine Auffälligkeiten in Roh- und Trinkwasser der AWWR-Mitgliedsunternehmen auf. Auch der seit Januar 2026 geltende PFAS-20-Grenzwert von 100 ng/l wurde durchgängig eingehalten. Die AWWR setzt sich weiterhin für die Reduktion von PFAS-Einträgen ein, heißt es weiter.
Vor dem Hintergrund der angespannten Sicherheitslage haben die AWWR-Mitgliedsunternehmen sowohl Cybersicherheit wie auch den physischen Objektschutz weiter ausgebaut. „Wir begrüßen ausdrücklich die aktuelle und notwendige Diskussion darüber, sensible Informationen nicht mehr zu veröffentlichen – Sicherheit muss Priorität erhalten“, betont Heinz. Lesen Sie mehr.........




