badenova plant Neubau des Wasserwerks Ebnet

Der Freiburger Energie- und Wasserversorger badenova plant derzeit den Neubau des Wasserwerks Ebnet, um sich für die Zukunft optimal aufzustellen. Unter anderem sollen die dortigen Brunnen weiter ausgebaut und ertüchtigt, die Aufbereitungstechnik komplett erneuert sowie die Desinfektionsanlage optimiert werden, teilte die badenova mit. Vorrangiges Ziel sei auch der Ausbau der Wasserkapazitäten in der Notversorgung, um umliegenden Gemeinden im Dreisamtal eine höhere Versorgungssicherheit zu bieten.

Die Region verfügt laut badenova über zwei wesentliche Standbeine der Wasserversorgung - das Wasserwerk Ebnet und das Wasserwerk Hausen an der Möhlin. „Während die Grundwasserstände in Ebnet stark schwanken, sind die Stände in Hausen deutlich stabiler“, sagte Klaus Rhode, Leiter Wasser/Abwasser der badenova-Tochter bnNETZE. Dennoch zeigten Studien, dass dort die Grundwasserneubildung sukzessive abnimmt und Handlungsdruck besteht. Das Wasserwerk Hausen ergänze immer häufiger die Wasserabgabe aus Ebnet, um Freiburg vollumfänglich zu versorgen.

Das Werk Hausen laufe häufig mit hoher Auslastung, hieß es weiter. Rhode erklärte, es seien aktuell „Rekordmengen für die Region“. Etwa die Hälfte der gesamten Gesamtwasserabgabe werde an Umlandgemeinden abgegeben. In Hausen fördern nach Angaben der badenova sechs Tiefbrunnen aus bis zu 70 bis 120 m Tiefe Wasser in einer Tagesmenge von ca. 45 Millionen Litern pro Tag. In den letzten sechs Jahren sei die Trinkwasserproduktion von 7,2 Mio. m³/a auf 10,1 Mio. m³/a gestiegen, um die geringeren Quellwasserschüttungen auszugleichen und eine Wasserknappheit zu vermeiden....

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