Grünanlagen haben für die Stadtbevölkerung eine wichtige Funktion - als Schutz vor Wetterextremen oder als Erholungsraum. Wie genau sich insbesondere ein vielfältiger Baumbestand auf das Mikroklima, die Regenwasserversickerung und das menschliche Wohlbefinden auswirkt, zeigen Forschende des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) jetzt in zwei Studien.
Parks und Grünanlagen sind demnach mehr als Wohlfühlorte. Sie haben auch eine zentrale Bedeutung für das Stadtklima, denn Städte sind von der globalen Erwärmung besonders betroffen. In dicht bebauten Quartieren können sich Hitzeinseln bilden und bei Starkregen kann das Wasser kaum versickern. Welchen Beitrag Grünanlagen zur Regenwasserversickerung und zum Hitzeschutz in Städten leisten können, haben die Forschenden unter der Leitung von Somidh Saha, Gruppenleiter am Institut für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse (ITAS) des KIT und Leiter der Studie im kürzlich abgeschlossenen Forschungsprojekt „Grüne Lunge“ analysiert.
„Wir haben untersucht, inwiefern mehr Bäume in Städten dazu beitragen können, Überschwemmungen bei extremen Regenereignissen zu verringern, indem sie das abfließende Wasser verlangsamen“, so Saha. Darüber hinaus untersuchte das Team, inwieweit Bäume die Hitze in Städten mildern können.
Dazu analysierten die Forschenden den Abfluss von Regenwasser und Hitzeentwicklung in den Karlsruher Stadtteilen mithilfe des Klimamodells i-Tree HydroPlus über einen Zeitraum von fünf Jahren. Hier geht es weiter.........




