Baustart für Monobehandlungsanlage für Klärschlamm am Müllheizkraftwerk Darmstadt

Erweiterung der bestehenden Anlage bis 2029 / 60 Mio. € Investitionskosten

Am Müllheizkraftwerk Darmstadt ist der Startschuss für den Bau einer Klärschlamm-Monobehandlungsanlage (KSMB) gefallen. Bis 2029 soll das bestehende Müllheizkraftwerk um die neue Anlage erweitert werden, teilte der Landkreis Darmstadt-Dieburg mit. Ziel sei es, kommunale Klärschlämme aus der Region künftig sicher, regional und zukunftsfähig zu entsorgen und nachgeschaltet Phosphor zurückzugewinnen. Hintergrund sind die novellierten Vorgaben der Klärschlamm-, Dünge- und Düngemittelverordnung, nach denen Klärschlämme nur noch stark eingeschränkt in der Landwirtschaft verwertet werden dürfen.

Träger des Projekts ist den Angaben zufolge der Zweckverband Abfallwirtschaft Südhessen (ZAS), der im Darmstädter Müllheizkraftwerk bereits den Restmüll seiner Mitglieder, darunter der Landkreis Darmstadt-Dieburg, die Stadt Darmstadt und der Odenwaldkreis, sowie weiterer kommunaler Partner thermisch behandelt. Entstehen soll ein Drehrohrofen mit einer Kapazität von rund 60.000 Tonnen Klärschlamm pro Jahr. Damit setzt der ZAS die Ergebnisse einer vom Land Hessen geförderten Machbarkeitsstudie aus dem Jahr 2020 um. Die Entega AG, die für den ZAS die Betriebs- und Geschäftsführung innehat, sei auch mit der Projektleitung zur Errichtung der KSMB betraut, erklärte der Landkreis.

Mehr über das Projekt erfahren Sie hier...

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