Berliner Wasserbetriebe: Der viele Regen sorgte für Entlastung, aber nicht für Entspannung

Bilanz 2023: Donner sieht keine Trendwende, Wasser „Ressource unter Druck“

Die wachsende Stadt und die Herausforderungen des Klimawandels bleiben die zentralen Herausforderungen der Berliner Wasserwirtschaft, die im vergangenen Jahr zum ersten Mal seit 2017 etwas aufatmen konnte. Der überdurchschnittliche Regen habe Stadtnatur und Grundwasser zwar gutgetan, sei allerdings auch für das gesunkene wirtschaftliche Ergebnis der Berliner Wasserbetriebe verantwortlich, berichten diese bei der Vorlage der Geschäftszahlen für das Jahr 2023.

In Berlin hat es im vergangenen Jahr so oft geregnet wie lange nicht mehr. Die Regenmenge lag weit über dem Durchschnitt. Doch der Vorstandschef der Berliner Wasserbetriebe, Prof. Christoph Donner, sieht keine Trendwende. „Die Grundwasserstände sind 30 cm höher als 2022“, sagte er - und überall höher als im Mittel der vorigen drei Jahre. Aber: „Luft holen heißt nicht aufatmen.“ Die Entlastung sei nicht so groß, dass man sich entspannt zurücklehnen könne.

Der Regen habe zwar eine willkommene Atempause verschafft, so Donner. Aber es bleibe dabei, Wasser sei eine Ressource unter Druck. „Der Wasserkreislauf, den wir nachhaltig bewirtschaften, hat uns gut durch die vergangenen Dürrejahre getragen. Damit das so bleibt, investieren wir in bessere Abwasserreinigung, in neue Wasserwerksstandorte wie Jungfernheide und Johannisthal und in unsere verlässliche Infrastruktur. Aber wir alleine schaffen das nicht. Wir brauchen eine Transformation auf vielen Ebenen, beim klimagerechten Stadtumbau, bei der Nutzung unseres Abwassers und beim Ressourcenschutz“, erklärte der Vorstandschef.

Sorgsamer Umgang mit Wasser nötig, Klärwerke werden modernisiert

Der sorgsame Umgang mit Wasser bleibe ebenso wichtig wie Investitionen in weitere Standorte für Wasserwerke, verlässliche Infrastruktur und bessere Abwassereinigung, erläuterte Donner.  Erfahren Sie mehr - u.a.  über die Pläne der Wasserbetriebe bezüglich der Klärwerke bzw. über die Investitionen im Jahr 2023.........

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