Bürgerforschung zu Kleingewässern liefert valide Daten für Wissenschaft und Verwaltung

UFZ: Vision, bundesweites Monitoringnetz aufzubauen

Bürgerforschung ist durchaus eine Option, um den ökologischen Zustand von kleineren Fließgewässern zu bewerten -  zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung (UFZ) und des Deutschen Zentrums für integrative Biodiversitätsforschung (iDiv) Halle-Jena-Leipzig. Die Forschenden haben anhand der Zustandsbewertung von Kleingewässern festgestellt, dass Citizen-Science-Daten für die weitere Verwendung in Wissenschaft und Verwaltung durchaus geeignet sind, teilte das UFZ mit.

Citizen-Science-Projekte etablierten sich zunehmend als wichtige Stütze für die Umweltforschung; sie liefern Daten, öffnen die Wissenschaft für die Gesellschaft und geben Interessierten die Möglichkeit, sich für die Umwelt zu engagieren, so das UFZ. Allerdings gebe es auch Vorbehalte. Die Forschenden untersuchten laut UFZ im Rahmen der Studie Daten, die rund 300 Freiwillige an 28 Bächen in Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen und Niedersachsen im Citizen-Science-Projekt FLOW im vergangenen Jahr erhoben hatten (EUWID 18.2022). Das von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) und dem Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderte Projekt läuft noch bis Januar 2024....

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