Deutscher Wetterdienst: März 2025 flächendeckend viel zu trocken

Der März 2025 war in Deutschland flächendeckend viel zu trocken: Gerade einmal 19 Liter pro Quadratmeter (l/m²) landeten im diesjährigen März in den Messbechern, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) mitteilte. Gegenüber den Referenzperioden 1961 bis 1990 und 1991 bis 2020 mit jeweils 57 l/m² war es also fast 70 Prozent trockener und damit gehörte der vergangene März laut DWD zu den trockensten seit Messbeginn im Jahr 1881.

Insbesondere im Norden und Nordosten des Landes fielen den Angaben zufolge in der Fläche nur um neun l/m², wodurch der Oberboden besonders stark austrocknen konnte. Verantwortlich für die ausgeprägte Trockenheit, die in einigen Regionen bereits seit Anfang bzw. Mitte Februar andauerte, waren dem Wetterdienst zufolge Hochdruckgebiete, die sich immer wieder über Mitteleuropa oder in der näheren Umgebung festsetzten.

Besonders zu Beginn der dritten Märzdekade gab es in der Mitte und im Süden Deutschlands bereits die ersten Gewitter mit sommerlichem Charakter, heißt es weiter. Laut Radarauswertungen fielen lokal 20 bis 40, punktuell auch um 50 l/m² in wenigen Stunden. Die höchste Tagesniederschlagssumme, die an einer Wetterstation gemessen wurde, datierte laut DWD am 29. mit 44,9 l/m² in Anger-Stoißberg im Berchtesgadener Land in Bayern.  

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