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Agrarministerium Österreich sieht „sehr gute Wasserqualität“ durch Nitratbericht bestätigt

Agrarministerium Österreich sieht „sehr gute  Wasserqualität“ durch Nitratbericht bestätigt
Düngen ©countrypixel - Fotolia
12.10.2020 − 

Die Ergebnisse des vorliegenden Nitratberichts attestieren Österreich eine sehr gute Wasserqualität. Diese Aussage hat das österreichische Landwirtschaftsministerium in dem von ihm aktuell vorgelegten Bericht getroffen.

In den Fließgewässern befinden sich die Nitratkonzentrationen stabil auf geringem Konzentrationsniveau, heißt es in dem Nitratbericht. Der überwiegende Teil der Messstellen weise kaum Veränderungen der mittleren Konzentrationen auf. Messstellen mit Veränderungen zeigten überwiegend abnehmende, zwei Messstellen leicht zunehmende mittlere Nitratkonzentrationen.

Die Untersuchungsergebnisse für das biologische Qualitätselement Phytobenthos-Modul Trophie zeigen für den überwiegenden Teil der Fließgewässer einen guten und sehr guten Zustand in Bezug auf die trophische Situation, heißt es weiter. Die Entwicklung der Trophie über mehrere Berichtszeiträume zeige überwiegend keine Veränderung des Zustandes, bei etwa 10 Prozent der Messstellen eine Verbesserung und bei etwa 20 Prozent der Messstellen eine Verschlechterung der Zustandsklasse. Beim Vergleich der Nitratergebnisse und mit jenen der Algenuntersuchungen sei zu berücksichtigen, dass in den österreichischen Gewässern Stickstoff in der Regel nicht den die Eutrophierung limitierenden Faktor darstelle, sondern Phosphor.

Leichte Verbesserungen im Grundwasser zu erkennen

Im Grundwasser sind dem Nitratbericht zufolge leichte Verbesserungen der Nitratsituation zu erkennen. Etwa die Hälfte der Messstellen zeige keine Veränderungen der mittleren Nitratkonzentrationen. Der Anteil an Messstellen mit einer Verringerung der mittleren Nitratkonzentrationen ist deutlich höher als der Anteil von Messstellen mit zunehmenden mittleren Konzentrationen. Österreich besitzt eine sehr gute Gewässerqualität. Bei einigen Grundwasserkörpern gebe es noch Potential zur Verbesserung, um die Vorgaben der Wasserrahmenrichtlinie einzuhalten.

Mit etwa 50 Prozent sei die Landwirtschaft die Hauptquelle für Stickstoffemissionen in die Fließgewässer.

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