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Aktivkohle kann Antibiotika-Resistenzen nicht entscheidend verringern

Aktivkohle kann Antibiotika-Resistenzen nicht entscheidend verringern
Bildquelle: Michael Schtze - Fotolia
05.12.2018 − 

Die Verbreitung von Antibiotika-Resistenzen durch Kläranlageneinleitungen kann nur mit Hilfe von Abtrennungsverfahren entscheidend verringert werden, die über eine Sand- oder Aktivkohlefiltration hinausgehen.  Antibiotika-Resistenzgene (ARG) und Antibiotika-resistente Bakterien (ARB) gelangen über die Sedimentation in das Sediment der Vorfluter.

Auf diese Ursache der kontinuierlichen Verbreitung von ARB/ARG weisen die Ergebnisse einer laufenden Doktorarbeit am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) hin, wie Prof. Harald Horn vom Engler-Bunte-Institut für Wasserchemie und Wassertechnologie des KIT gegenüber EUWID erklärte.

ARB und/oder ARG verbinden sich den Angaben zufolge zum Teil stark mit den partikulären Bestandteilen im Abwasser und geraten damit über die Sedimentation in das Sediment der Vorfluter. Die ARG-Menge, gemessen als Bestandteile der Genome aus Gesamtpopulationen, in der sedimentierbaren Fraktion von gereinigtem Abwasser sei dabei abhängig von der Änderung der ARG-Menge im Flusssediment des Vorfluters.

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