|  
Wirtschaft» weitere Meldungen

AöW: Maßnahmen der EU zur Förderung von CCS sind abzulehnen


Bildquelle: AöW
24.06.2013 − 

 

Die Allianz der öffentlichen Wasserwirtschaft (AöW) lehnt Maßnahmen der EU zur Förderung der CCS-Technologie (Carbon Capture and Storage, CCS) ab. Die Technologie berge insbesondere für das Grund- und Trinkwasser Risiken, heißt es in der am Montag vergangener Woche an die Europäische Kommission gerichteten Stellungnahme zur konsultativen Mitteilung über die Zukunft von CCS in Europa.

Zudem sei die Speichertechnologie nicht nachhaltig, da die Belastung der Atmosphäre mit CO2 mittels CCS nur kurzzeitig gemindert werden könnte. Daher fordert der Verband Brüssel dazu auf, die Finanzmittel für Forschung und Förderung in regenerative weniger umweltbelastende Energien zu leiten, als in die CCS-Technologie.

Ende März hatte die EU-Kommission in einer konsultativen Mitteilung dazu aufgerufen, die CCS-Entwicklung in Europa zu unterstützen, um CO2-Emissionen zu verringern (EUWID 15/2013). Unterdessen arbeitet der Umweltausschuss des Parlaments mit Beschluss vom 10. Juni an einem Initiativbericht, die Abstimmung über den Bericht ist für den 27. November vorgesehen.

Als Hauptproblem sieht die AöW vor allem die Speicherung von CO2 im Untergrund. So bestünde unter anderem die Gefahr, dass durch das eingepresste CO2 das verdrängte saline Porenwasser an Schwächezonen des Gesteins in das Grundwasser aufsteigen könnte.

 

 

Den vollständigen Artikel lesen Sie in Ausgabe 26/2013 von EUWID Wasser und Abwasser.

Die wöchentlich erscheinende Fachzeitung informiert Leser mit knappem Zeitbudget kompakt über die relevanten Entwicklungen in der Wasser- und Abwasserbranche.
Interesse an unseren Abo-Angeboten?

Diesem Artikel zugeordnete Schlagworte:

zurück − Enervie plant weiterhin Pumpspeicher im Sauerland

EnBW kann mit Wasserkraftwerk Iffezheim jetzt 250.000 Haushalte versorgen  − vor