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AZV Pinneberg ändert Verbandsstruktur und Namen

AZV Pinneberg ändert Verbandsstruktur und Namen
Bildquelle: AZV Südholstein
07.02.2018 − 

Der Abwasser-Zweckverband Pinneberg hat sich einen neuen Namen und eine neue Verbandstruktur gegeben. Als Abwasser-Zweckverband Südholstein übernimmt der bestehende Verband künftig Sammlung, Transport und Reinigung des Abwassers aus dem Kreis Pinneberg, Teilen der Kreise Segeberg und Steinburg sowie für die nordwestlichen Stadtteile von Hamburg. Hierzu habe die Verbandsversammlung eine neue Satzung beschlossen, teilte der Abwasserentsorger mit. Zuvor hätten alle 44 Verbandsmitglieder einen öffentlich-rechtlichen Vertrag unterzeichnet, der die Umstrukturierung ermöglichte.

In der vereinfachten Struktur könne der Zweckverband seine Aufgaben für die Mitgliedsgemeinden unkompliziert erledigen und den unterschiedlichen Bedarfen der Mitglieder Rechnung tragen. „Sammlung, Transport und Reinigung des Abwassers, aber auch Betreuung von Ortskanalisationen, Klärschlammbehandlung, Überwachung von Gewerbeabwasser oder Grubenabfuhr – dies alles und mehr wird der AZV Südholstein künftig aus einer Hand anbieten“, sagte Volker Hatje, Bürgermeister der Stadt Elmshorn und neuer Vorsitzender der Verbandsversammlung.

Bislang existierten zwei Organisationen, rief der neue AZV Südholstein in Erinnerung. Der Abwasser-Zweckverband Pinneberg war für die Abwasserentsorgung ab Gemeindegrenze und für die Klärschlammbehandlung zuständig. Sein Kommunalunternehmen azv Südholstein, Anstalt des öffentlichen Rechts, führte dies operativ aus, verfügte aber zusätzlich über weitere Aufgaben wie die Betreuung innerörtlicher Kanalnetze. Deren Übernahme war durch die Gründung des Kommunalunternehmens im Jahr 2009 vereinfacht worden. Allerdings sorgte die Doppelstruktur auch für einen erhöhten Verwaltungs- und Abstimmungsaufwand.

Aus diesem Grund ist der Abwasserentsorger nach eigenen Angaben zum einheitlichen Zweckverband zurückgekehrt und hat das Kommunalunternehmen aufgelöst. „Wir haben verschiedene Varianten geprüft: Der neue AZV Südholstein ist die beste Lösung, um allen Anforderungen nachzukommen und die Abwasserentsorgung in der Region auf starke Beine zu stellen“, sagte Verbandsvorsteherin Christine Mesek.

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