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Bericht aus Bayern: Landwirtschaft verursacht zwei Drittel der Stickstoff-Einträge

Bericht aus Bayern: Landwirtschaft verursacht zwei Drittel der Stickstoff-Einträge
© Henry Czandera - stock.adobe.com
26.02.2020 − 

Die Landwirtschaft verursacht insgesamt zwei Drittel der Stickstoff-Einträge der Biosphäre. Die restlichen, vom Menschen verursachten, Einträge teilen sich zu je 9 bis 15 Prozent die Bereiche Verkehr, Industrie und Energiewirtschaft sowie Abwasserbehandlung und Oberflächenwasserablauf. Diese Aussage trifft ein Bericht, den das bayerische Umweltministerium dem Landtag in München vorgelegt hat.

Es gebe natürliche chemische Umsetzungsprozesse, welche die Nitrat-Konzentration im Grundwasser erhöhen, erläutert das Ministerium. Von einem anthropogenen Einfluss sei grundsätzlich dann auszugehen, wenn die Konzentration von Nitrat im Grundwasser mehr als 10 mg/l Nitrat beträgt.

Es könnten plausible Zusammenhänge zwischen der Nitratkonzentration im Grundwasser und der Landnutzung im Einzugsgebiet der Messstelle gezogen werden: Betrachte man die Messstellen nach der überwiegenden Nutzung im größten Teil des Grundwasserkörpers, zeige sich, dass Überschreitungen des Schwellenwerts für Nitrat von über 50 mg/l in Grundwassermessstellen nahezu nur in Einzugsgebieten auftreten, die von Ackerbau und Sonderkulturen dominiert oder stark beeinflusst werden.

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