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BMU fördert „Energieintelligente Kläranlage Schwarzenbruck“ mit bis zu 3,9 Mio. Euro

BMU fördert „Energieintelligente Kläranlage
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18.01.2019 − 

Das Demonstrationsprojekt „Energieintelligente Kläranlage Schwarzenbruck“ mit netzdienlichem Betrieb hat vom Bundesumweltministerium (BMU) eine Förderzusage in Höhe von maximal 3,9 Mio. Euro bekommen. Damit könne der Bau der Kläranlage beginnen, teilte der Kanalisations-Zweckverband „Schwarzachgruppe“ in Schwarzenbruck im Landkreis Nürnberger Land mit. Im Laufe des ersten Quartals dieses Jahres sollen die ersten Ausschreibungen veröffentlicht werden, kündigte der Technische Leiter des Kanalisations-Zweckverbandes, Horst Wagner, an.

Der Zweckverband arbeitet nach eigenen Angaben seit 2012 an einem Konzept, die bestehende Kläranlage den genehmigungsrechtlichen Erfordernissen anzupassen. Durch ein innovatives und nachhaltiges Energiemanagement soll die neue Kläranlage bundesweiten Modellcharakter bekommen. Ein Konsortium unter Federführung des Ingenieurbüros Dr. Resch + Partner aus Weißenburg i. Bay. und der IBA Planungsgesellschaft, Nördlingen, habe das Projekt entwickelt und geplant. Die Fördermittel würden aus dem Umweltinnovationsprogramm des BMU durch die Projektträger Umweltbundesamt (UBA) und die KfW bereitgestellt.

Zum Vorhaben erklärte der Zweckverband, die Kläranlage Schwarzenbruck mit einer Ausbaugröße von 35.000 EW werde auf der grünen Wiese komplett neu errichtet. Bis 2023 soll die Anlage hinsichtlich Effizienz der Behandlung, Energieerzeugung, Energiespeicherung und Einbindung über ein Smart Grid in das regionale Stromnetz so optimiert werden, dass ohne Co-Vergärung ganzjährig bilanziell die Energieautarkie erreicht wird.

Das Energiemanagement der zu errichtenden Kläranlage stütze sich auf drei Säulen, hieß es weiter. So sollen die Energieeffizienz der Kläranlage verbessert, alle Möglichkeiten der Energieerzeugung ausgeschöpft und ein Smart Micro Grid inklusive der Energiespeicherung ermöglicht werden. Dabei sollen in anderen Bereichen erprobte Technologien auf den Bereich der Abwasserreinigung übertragen werden. Des Weiteren sei die Nutzung von Wasserkraft im Kläranlagenablauf mit einer Wasserkraftanlage vorgesehen, die etwa sechs Prozent des Energiebedarfs der Kläranlage decke.

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