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BWB nehmen neues Regenüberlaufbauwerk in Betrieb

BWB nehmen neues Regenüberlaufbauwerk in Betrieb
Bildquelle: BWB
19.10.2015 − 

Die Berliner Wasserbetriebe (BWB) haben im Stadtteil Friedrichshain ein neues Regenüberlaufbauwerk in Form einer automatischen Kippschwelle in Betrieb genommen. Damit können im Einzugsgebiet des Abwasserpumpwerks Berlin XII rund um die Friedrichshainer Rudolfstraße künftig 4.900 Kubikmeter Abwasser zusätzlich zurückgehalten und im Falle starker Wolkenbrüche vor einem Überlauf in die Spree bewahrt werden, teilten die BWB mit. Die Speichermenge werde nach mehreren Neu- und Umbauten rund um das Pumpwerk ermöglicht. Die rund zweijährigen Arbeiten dafür seien jetzt abgeschlossen.

Nach Angaben der Berliner Wasserbetriebe ist das neue Regenüberlaufbauwerk einschließlich der Drossel 35 Meter lang, zehn Meter breit, 5,50 Meter hoch und wegen des nicht tragfähigen Baugrundes zehn Meter tief gegründet. Inklusive der Erneuerung einiger Kanalabschnitte im Umfeld seien rund 5,7 Millionen Euro in dieses Vorhaben zur Verbesserung der Spreewasser-Qualität investiert worden. Ziel sei es, dass bei starkem Regen nur so viel Abwasser beim Pumpwerk und später in den Klärwerken ankommt, wie dort weiter gefördert und gereinigt werden kann. Deshalb werde der Zufluss zum Pumpwerk durch zwei Drosselbauwerke auf die maximale Pumpwerksleistung begrenzt.

Bei Regen könne das dem Pumpwerk zufließende Abwasser aus dem Gebiet zwischen Frankfurter Allee und Revaler Straße eingestaut werden, erklärten die BWB. Erst wenn die maximale neue Pegelhöhe überschritten werden sollte, könne mit Regen verdünntes Abwasser über die Kippschwelle in den Überlauf Richtung Oberbaumbrücke und Spree fließen. Zusätzlich heben die Wasserbetriebe nach eigenen Angaben am Osthafen südlich des Pumpwerks vorhandene Regenüberlaufschwellen in Kanälen an, so dass hier weitere 700 Kubikmeter zur Zwischenspeicherung von Mischwasser verfügbar sind.

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