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Daseinsvorsorge: Regionale Unterschiede werden sich bis 2035 weiter verstärken

Daseinsvorsorge: Regionale Unterschiede werden sich bis 2035 weiter verstärken
Bildquelle: Fotolia
20.10.2017 − 

Deutschland steht im internationalen Vergleich in der Daseinsvorsorge sehr gut da. Gleichwohl gibt es hierzulande regionale Unterschiede in der Versorgung der Menschen. Diese werden sich durch den demografischen Wandel bis 2035 weiter verstärken. Das geht aus dem Raumordnungsbericht 2017 hervor, dem die Bundesregierung zugestimmt hat. Es sei ein wichtiges Ziel der Bundesregierung, die Daseinsvorsorge deutschlandweit sicherzustellen, teilte die Regierung mit. Denn nur so könnten gleichwertige Lebensverhältnisse in allen Regionen geschaffen und erhalten werden.

Der Raumordnungsbericht widmet sich alltäglichen Fragen, die die Menschen in allen Teilen des Landes beschäftigen. Es bleibe eine zentrale Herausforderung, Menschen überall in Deutschland wohnortnah unter anderem technische und logistische Einrichtungen anzubieten, so die Bundesregierung, die zum Bericht ausführlich Stellung genommen hat. Bestehende Programme in Bund und Ländern sollen gestärkt und fortentwickelt werden. Gleichzeitig plant die Bundesregierung nach eigenen Angaben, neue Handlungsmöglichkeiten auszuloten und dabei gesellschaftliche, wirtschaftliche und technologische Veränderungen besonders zu berücksichtigen.

Die Verantwortung für die Daseinsvorsorge sei auf viele Schultern verteilt, hieß es weiter. Neben Bund, Ländern und Kommunen seien dies unternehmerische und ehrenamtliche Akteure. Um alle Regionen gleichermaßen zu versorgen, müssten die Beteiligten künftig besser kooperieren und Maßnahmen aufeinander abstimmen. Jede Ebene müsse ihre Verantwortung wahrnehmen und ihre Handlungsmöglichkeiten nutzen. Die Bundesregierung möchte künftig zivilgesellschaftliches und ehrenamtliches Engagement stärker dabei unterstützen.

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