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EGLV übernehmen insgesamt 156 Pumpwerke von der RAG

EGLV übernehmen insgesamt 156 Pumpwerke von der RAG
Pumpwerk/Symbolbild
03.01.2022 − 

Durch bergbaulich bedingte Senkungen ist in Teilen des Ruhrgebietes eine künstliche Entwässerung notwendig. Zu den insgesamt 390 Pumpwerken, die Emschergenossenschaft und Lippeverband (EGLV) seit Jahrzehnten betreiben, sind jetzt 156 weitere Anlagen dazugekommen. EGLV hat zum 1. Januar 2022 die Grundwasser- und Vorflutpumpwerke der RAG übernommen. Die entsprechende Vereinbarung wurde Ende Dezember in Essen von den Spitzen der beiden Häuser unterzeichnet, teilten Emschergenossenschaft und Lippeverband mit.

Damit liege mit Ausnahme einiger kommunalen Pumpwerke die Polderbewirtschaftung in der Verantwortung von EGLV. Durch gezielte Grundwasserabsenkungen und das dauerhafte Fortleiten von Bachwasser aus abflusslosen Senkungsschwerpunkten würden so Überflutungen und Vernässungen an der Tagesoberfläche vermieden. Die beiden Wasserverbände übernehmen auch das mit den Anlagen vertraute Personal der RAG, das zu EGLV wechselt.

„Mit der Übernahme der RAG-Pumpwerke stellen wir unsere wasserwirtschaftliche Kompetenz noch stärker in den Dienst der Region. Die Erweiterung unserer Aufgaben korrespondiert mit unseren Maßnahmen zur Anpassung an die Klimafolgen und der Entwicklung einer klimaresilienten Region“, erklärte Prof. Uli Paetzel, der Vorstandsvorsitzende von Emschergenossenschaft und Lippeverband. „Der Hochwasserschutz in der Emscher-Lippe-Region ist seit rund 100 Jahren unsere wichtigste Kernaufgabe – und das bleibt er auch: Die Übernahme der Pumpwerke der RAG zur Polderbewirtschaftung unterstreicht dies“, so Emanuel Grün, der technische Vorstand von EGLV. Gemeinsam haben Emschergenossenschaft und Lippeverband nach eigenen Angaben rund 1.700 Beschäftigte und sind Deutschlands größter Abwasserentsorger und Betreiber von Kläranlagen.

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