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EnBW: Planung für Ausbau zu Pumpspeicherkraftwerk in Forbach geht voran

EnBW: Planung für Ausbau zu Pumpspeicherkraftwerk in Forbach geht voran
Bildquelle: EnBW / Daniel Maier-Gerber
01.02.2018 − 

Die EnBW Energie Baden-Württemberg AG verfolgt ihre Planungen zum Ausbau des Rudolf-Fettweis-Werks(RFW)  in Forbach zu einem modernen Pumpspeicherkraftwerk (PSW) weiter. Mit einem beim Regierungspräsidium Karlsruhe zur Vollständigkeitsprüfung eingereichten Zulassungsantrag, der den Bau einer neuen Unterstufe zum Inhalt hat, sei der nächste wichtige Schritt im Rahmen der Projektentwicklung getan, teilte die EnBW gestern mit.

Damit solle das am Standort vorhandene Speicherpotential erhöht werden. Nur so sei der Standort auch langfristig zu sichern, sagte EnBW-Projektleiter Ulrich Gommel. Durch die Erweiterung des Standortes Forbach (EUWID 43.2016) kann laut EnBW jährlich die überschüssige Erzeugung aus Photovoltaik- oder Windkraftanlagen von rund 240.000 MWh ins Netz aufgenommen und bei Bedarf wieder zur Verfügung gestellt werden.

Für die neue Unterstufe soll das bestehende Ausgleichsbecken in Forbach als Unterbecken genutzt und um einen neuen unterirdischen Kavernenspeicher im angrenzenden Berg erweitert werden, führt die EnBW AG aus. Die Schwarzenbachtalsperre diene weiterhin als Oberbecken. Die komplette Kraftwerkstechnik werde in einer Kraftwerkskaverne im Berg untergebracht. Das Rudolf-Fettweis-Werk, das momentan hauptsächlich ein Laufwasser- und Speicherkraftwerk ist, werde damit zukünftig auch als reines Pumpspeicherkraftwerk arbeiten können. Auf diese Weise könne es einen weiteren wichtigen Beitrag dazu leisten, die Stabilität des gesamten Energiesystems, insbesondere bei weiter steigenden Stromeinspeisungen aus fluktuierenden erneuerbaren Energien, zu verbessern.

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