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Erste bundesweite Regenmessung mit dem Mobilfunknetz gelungen

Erste bundesweite Regenmessung mit dem Mobilfunknetz gelungen
Die neue Methode hat den Praxistest bestanden.
28.07.2020 − 

Forscherinnen und Forschern des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) und der Universität Augsburg ist es erstmals gelungen, eine deutschlandweite Regenmessung mit dem Mobilfunknetz durchzuführen. Die neue Methode hat ihren Praxistest bestanden, teilte das KIT mit. Jetzt sei der Einsatz der Technologie in Westafrika geplant.

Hohe Übereinstimmung mit Daten des Deutschen Wetterdienstes

Aus der niederschlagsbedingten Abschwächung der Funkverbindung zwischen mehreren tausend Mobilfunkmasten konnten die Forscherinnen und Forscher zeitlich hoch aufgelöste Regenkarten generieren. „Beim Vergleich mit den Messwerten des Deutschen Wetterdienstes zeigt sich, dass wir eine hohe Übereinstimmung erzielt haben“, sagte Maximilian Graf aus dem Forscherteam.

Niederschlagsbestimmung aufgrund von Richtfunkantennen

Möglich wurde die Niederschlagsbestimmung aufgrund der Richtfunkantennen, die in Mobilfunkmasten zur Übertragung über weite Strecken eingesetzt werden, teilte das KIT weiter mit. „Genutzt wird hier eine Frequenz von 15 bis 40 Gigahertz, deren Wellenlänge der typischen Größe von Regentropfen entspricht“, erklärte Christian Chwala, Koordinator der Forschungsarbeiten an der Universität Augsburg. „Je mehr Niederschlag fällt, desto schwächer wird das Signal, mit dem die Sendemasten Informationen austauschen. Wir haben ein Jahr lang jede Minute die aktuelle Abschwächung von 4.000 Richtfunkstrecken gemessen. Der daraus entstandene Datensatz ist aufgrund seiner Auflösung und Größe weltweit einzigartig.“

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