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Eurawasser-Verkauf spaltet Verbände

14.12.2011 − 

Einen Schlagabtausch zur geplanten Eurawasser-Übernahme durch Remondis Aqua liefern sich Vertreter der öffentlichen und privaten Wasserwirtschaft. Die geplante Übernahme verdeutliche, dass Wasser als Wirtschaftsgut behandelt und jeglicher politischer Einflussnahme entzogen werde, äußerte sich der stellvertretende Geschäftsführer der Allianz der öffentlichen Wasserwirtschaft (AöW). Durmus Ünlü. „Es ist in der Marktwirtschaft ein normaler Vorgang, dass ein privates Unternehmen verkauft und durch ein anderes privates Unternehmen gekauft wird“, wies der Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Entsorgungs-, Wasser und Rohstoffwirtschaft (BDE), Peter Kurth, die Kritik zurück. Die vom Kartellamt geprüfte Übernahme garantiere eine unabhängige Kontrolle im Interesse der Bürger. Dieser würden sich gerade die von der AöW vertretenen öffentlichen Unternehmen im Fall der Wassergebühren entziehen.

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