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EVL stellt Trinkwasserversorgung um

EVL stellt Trinkwasserversorgung um
Symbolbild Trinkwasser
10.05.2021 − 

Die Energieversorgung Leverkusen GmbH & Co. KG (EVL) muss einen gewissen Teil ihrer Trinkwasserversorgung ab Mai 2021 umstellen. Wie die EVL mitteilte, liegt das an dem wegen geringerer Niederschläge gesunkenen Trinkwasservorrat in der Großen Dhünn-Talsperre. Demnach soll künftig und vorerst bis zum Jahresende weniger Trinkwasser aus der Talsperre entnommen werden. Diese Maßnahme tragen auch die weiteren Mitglieder der Bergischen Trinkwasser-Verbund GmbH (BTV) mit.

Für die Leverkusener Bürger sei die Trinkwasserversorgung durch die EVL weiterhin zuverlässig gewährleistet, da sie auf mehreren Standbeinen ruhe. Die dann geringere Wassermenge aus der Großen Dhünn-Talsperre werde über das Wasserwerk Rheindorf (WWR) kompensiert. Ab Mai 2021 erhöht sich deshalb beim Wasser aus dem Wasserwerk der Anteil der Eigengewinnung aus Trinkwasserbrunnen auf 88 Prozent. Neun Prozent des Wassers werde dann vom Chemieparkbetreiber Currenta bezogen. Der WWR-Anteil aus der Großen Dhünn-Talsperre verringere sich auf drei Prozent.

Für die Stadtteile im Versorgungsgebiet des Wasserwerks Rheindorf Rheindorf, Hitdorf, Opladen, Alkenrath, Bürrig, Küppersteg und im westlichen Teil von Quettingen ändere sich der Härtebereich des Wassers von „weich“ auf „mittel“. In den restlichen Versorgungsgebieten, die über den Wasserturm oder direkt aus der Großen Dhünn-Talsperre versorgt werden, ändere sich für die Bürger Leverkusens nichts. Die Umstellung ist zunächst bis zum Ende des Jahres befristet.

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