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Ford und RheinSharing prüfen Einsatz von Wasserkraft in Köln

Ford und RheinSharing prüfen Einsatz von Wasserkraft in Köln
Köln
05.10.2021 − 

Die Ford-Werke und das Start-Up RheinSharing haben ein Memorandum of Understanding zur Erzeugung von Wasserkraft unterzeichnet. Das Start-Up sei aus einer interdisziplinären Studierendeninitiative der Technischen Hochschule (TH) Köln hervorgegangen, heißt es in einer Mitteilung von Ford.

Die sechs Studierenden der Fahrzeugtechnik und Architektur hatten im März dieses Jahres den zweiten Platz der Ford Fund Smart Mobility Challenge mit ihrer Idee gewonnen, erneuerbare Energie durch die Strömung des Rheins zu gewinnen und diese unmittelbar zur Energieversorgung von Mobilitätsstationen zur Stromversorgung von Elektrofahrzeugen zu nutzen.

Ausgehend von dem in dem Wettbewerb ausgearbeiteten Entwurf für den Rheinauhafen in Köln soll im Rahmen der Zusammenarbeit ein Konzept für das ebenfalls am Rhein gelegene Werkgelände von Ford entwickelt werden. Für den Standort Köln-Niehl soll untersucht werden, ob der Einsatz neuartiger Wasserkraftwerke im Rhein zur Erzeugung von Strom auch in der Praxis möglich wäre. Die Machbarkeitsstudie umfasst u.a. Messungen der Strömungsgeschwindigkeit, Energiegewinnungsprognosen oder auch Kostenschätzungen.

RheinSharing verfolge die Idee, nachhaltige Mobilitätskonzepte für den urbanen Raum auszuarbeiten. So sei die Idee entstanden, innovative Wasserkraftwerke mit nachhaltiger Architektur zu kombinieren, um aus der Strömungsenergie des Rheins grünen Strom zu gewinnen und diesen für den nachhaltigen Ausbau der Ladeinfrastruktur in Köln zu nutzen. Die Energieversorgung nahegelegener Ladesysteme für Elektrofahrzeuge und Mikromobilitätsangebote biete sich an, um die erneuerbare Energie verlustarm und unmittelbar vor Ort zu nutzen.

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