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FutureWaterCampus als Projekt zum Auf- und Ausbau von Forschungseinrichtungen in NRW ausgewählt

FutureWaterCampus als Projekt zum Auf- und Ausbau von Forschungseinrichtungen in NRW ausgewählt
Bildquelle: Gajus - Fotolia - 89342927
23.04.2018 − 

Das Konzept des FutureWaterCampus (FWC) der Universität Duisburg-Essen (UDE) ist im Rahmen des Wettbewerbs „Forschungsinfrastrukturen NRW“ zum Auf- und Ausbau von Forschungseinrichtungen ausgewählt worden. Das hat die UDE bekannt gegeben. Demnächst entstehe ein neuer Forschungsbau auf dem Thurmfeld am Essener Uni-Campus der die Aktivitäten der Wasserforschung bündeln soll. „Dies ist ein hervorragendes Signal für unsere breit aufgestellte Wasserforschung, die bislang hauptsächlich virtuell zusammengearbeitet hat“, erklärte die Forschungs-Prorektorin der UDE, Dagmar Führer-Sakel. Ein eigenes Gebäude biete mehr Möglichkeiten zur disziplinübergreifenden Zusammenarbeit.

Mit dem Wettbewerb „Forschungsinfrastrukturen NRW“ will die Landesregierung die Innovationskraft der Wirtschaft stärken. Hierzu fördert sie Vorhaben zum Auf- und Ausbau von Forschungsinfrastrukturen und Kompetenzzentren mit bis zu 200 Millionen Euro aus Mitteln des Landes und des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE). An die UDE sollen knapp 8,8 Millionen Euro fließen. „Unsere Vision ist, ein Kompetenzzentrum für Wissenschaft und Praxis mit europäischer Strahlkraft zu entwickeln“, sagte Rektor Ulrich Radtke. Der FutureWaterCampus werde die NRW-Wasserexperten der verschiedensten Forschungseinrichtungen unter einem Dach mit Praxispartnern zusammenbringen.

Überzeugt habe die Jury die Vorarbeit des Zentrums für Wasser- und Umweltforschung (ZWU) an der UDE, teilte die Hochschule weiter mit. Durch dessen Vernetzungsaktivität seien mehrere Forschungsverbünde und anwendungsnahe Projekte mit Partnern aus Unternehmen, Verbänden und Zivilgesellschaft durchgeführt worden. Hierzu zähle etwa das Fortschrittskolleg „Future Water“, in dem derzeit zwölf Promovierende forschen. In Future Water arbeiten Partner aus sechs Forschungsinstitutionen an Fragen der nachhaltigen Wassernutzung im urbanen Raum zusammen. Solche Aktivitäten könnten künftig im neuen Forschungsgebäude intensiviert werden, stellte die UDE in Aussicht.

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