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Gelsenwasser beteiligt sich zu 20 Prozent an Intrapore

Gelsenwasser beteiligt sich zu 20 Prozent an Intrapore
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24.01.2018 − 

Gelsenwasser hat sich zu Jahresbeginn mit 20 Prozent an der Intrapore GmbH beteiligt. Wie der Wasserversorger mitteilte, handelt es sich dabei um ein junges Unternehmen aus Essen, das sich mit der Sanierung von kontaminiertem Grundwasser beschäftigt. Intrapore habe eine neuartige Technologie entwickelt, bei der Nano- und Mikropartikel (NMP) zur Dekontamination belasteter Grundwasserleiter eingesetzt werden.

„Die Reife der Technologie ist beeindruckend“, sagte Dirk Waider, Vorstand der Gelsenwasser AG. Für über 90 Prozent aller Schadensfälle könne Intrapore die passenden reaktiven Partikel anbieten. „Wir halten das für eine sehr zukunftsfähige Methode, mit der die Ressource Wasser, wo es notwendig ist, wiederaufbereitet werden kann“, so Waider.

Gelsenwasser zufolge werden bei dem von Intrapore praktizierten Verfahren NMP in den belasteten Bereich injiziert, wo sie eine reaktive Filterzone bilden, durch die das kontaminierte Grundwasser strömt. Im nanoreaktiven Filterbereich werde der Schadstoff durch die Partikel eliminiert, so dass sauberes Grundwasser abströmen kann. In gleicher Weise könnten die Partikel auch direkt in der Schadstoffquelle zur Beseitigung einer Kontamination eingesetzt werden.

Gegenüber den bisherigen Verfahren biete die nano- und mikropartikelbasierte Grundwassersanierung erhebliche Kosten- und Zeitvorteile, erklärte Gelsenwasser. Die patentierten NMPs von lntrapore zur Grundwassersanierung seien kostengünstiger als herkömmliche Sanierungsverfahren. Außerdem wirkten sie effektiv und schnell und ließen sich maßgeschneidert an die verschiedenen Standortbedingungen und Schadstoffe anpassen. Zudem könnten sie zielgerichtet und präzise an die Hot-Spots der Kontamination gebracht werden und langanhaltend und nachhaltig wirken.

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