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Hamburg: Grundsteinlegung für neue Phosphor-Rückgewinnungsanlage

Hamburg: Grundsteinlegung für neue Phosphor-Rückgewinnungsanlage
Bildquelle: Hamburg Wasser
01.03.2019 − 

Hamburg Wasser und Remondis haben am Freitag gemeinsam mit Hamburgs Erstem Bürgermeister, Peter Tschentscher (SPD), und Hamburgs Umwelt- und Energiesenator, Jens Kerstan (Grüne), den Grundstein für die neue Phosphor-Rückgewinnungsanlage auf dem Klärwerk Hamburg gelegt. Erstmals werde das von Remondis entwickelte TetraPhos-Verfahren wirtschaftlich effizient und im großtechnischen Maßstab angewendet, teilte Hamburg Wasser mit. Das Projekt habe internationalen Vorzeigecharakter.

Die Anlage auf dem Klärwerk Köhlbrandhöft soll 2020 in Betrieb gehen und jährlich aus 20.000 Tonnen Klärschlammasche rund 7.000 Tonnen hochreine Phosphorsäure produzieren. Das Projekt wird vom Bundesumweltministerium mit Mitteln aus dem Umweltinnovationsprogramm gefördert. Würden alle deutschen Kläranlagenbetreiber dem Hamburger Beispiel folgen, könnte künftig auf 60 Prozent der Phosphorimporte verzichtet werden, unterstrich Hamburg Wasser.

„Die Pilotanlage hatte ich 2015 als Weltpremiere hier eingeweiht und war zuversichtlich, dass der Betrieb wirtschaftlich funktionieren würde. Daher freue ich mich sehr, dass diese innovative Technik nun auch im großen Maßstab hier in Hamburg umgesetzt wird“, sagte Kerstan. „Im Abwasser finden wir eine riesige und nicht versiegende Energie- und Rohstoffquelle. Unser Ziel ist es, diese bestmöglich zu nutzen“, betonte Nathalie Leroy, Geschäftsführerin von Hamburg Wasser. „Schon heute gewinnen wir mehr Energie aus dem Abwasser zurück, als eine Kleinstadt benötigt. Mit der neuen Phosphor-Recycling-Anlage bauen wir unser Klärwerk jetzt zur urbanen Rohstoffmine aus und leisten damit einen wichtigen Beitrag zum Ressourcenschutz.“

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