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Hamburg Wasser setzt während Coronakrise Sofortbauprogramm für 1,2 Millionen Euro um

Hamburg Wasser setzt während Coronakrise Sofortbauprogramm für 1,2 Millionen Euro um
Hamburg
10.06.2020 − 

Mit 843,2 Millionen Euro haben Hamburg Wasser und Hamburg Energie im Geschäftsjahr 2019 den Umsatz des Vorjahres nochmals leicht übertroffen. Dabei erzielte der städtische Versorgungskonzern einen Überschuss von insgesamt rund 96 Millionen Euro, teilte Hamburg Wasser jetzt mit. Die mit der Coronakrise einhergehende verkehrsarme Zeit hat Hamburg Wasser für ein Sofortbauprogramm für die Hauptverkehrsadern der Hansestadt genutzt.

Nachdem der Verkehr in der Folge der Coronakrise im März innerhalb kürzester Zeit deutlich zurück gegangen war, hat der Versorger innerhalb von zwei Wochen ein Sofortprogramm für Hamburgs Hauptverkehrsstraßen entwickelt und bis Ende Mai umgesetzt. „Wir haben insgesamt 86 Bedarfe in unserem Netz identifiziert und umsetzen können, die in Bereichen stark befahrener Straßen liegen. Mit unserem Sofortprogramm haben wir die verkehrsarme Zeit dafür genutzt, diese Baumaßnahmen vorzuziehen. Dafür haben wir kurzfristig rund 1,2 Millionen Euro investiert“, erklärte der technische Geschäftsführer des Unternehmens, Ingo Hannemann.

Maßnahmen u.a. am Trinkwassernetz und an Kanalisation

Demnach verteilen sich die Maßnahmen sowohl auf das Trinkwassernetz als auch auf die Kanalisation und reichen von kleineren Reparaturen an Hydranten und Abwasserschächten bis hin zu Erneuerungen an großen Hauptleitungen wie etwa in der Stresemannstraße oder in der Alsterkrugchaussee.

Insgesamt hat Hamburg Wasser im vergangenen Jahr 2,2 Millionen Menschen mit 117,1 Millionen Kubikmetern Trinkwasser versorgt und 151,4 Millionen Kubikmeter Abwasser gereinigt, heißt es in der Mitteilung weiter. Der Ertrag aus dem Trinkwasserverkauf ist mit 31 Millionen Euro auf ein normales Niveau gefallen, nachdem 2018 ein Rekordergebnis von 43,4 Millionen Euro verbucht wurde, das allerdings stark durch den sehr heißen und trockenen Sommer begünstigt war. Der Gewinn aus dem Trinkwassergeschäft wird an die Freie und Hansestadt Hamburg abgeführt.

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