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Harzwasserwerke: Wasserabgabe im Juli rekordverdächtig

Harzwasserwerke: Wasserabgabe im Juli rekordverdächtig
Bildquelle: Harzwasserwerke
06.08.2018 − 

Die Hitze und Trockenheit der letzten Wochen hat sich auch auf die Wasserabgabe der Harzwasserwerke ausgewirkt. Der größte Wasserversorger Niedersachsens hat im Juli mehr als zehn Millionen Kubikmeter Trinkwasser ausgeliefert. Wie die Harzwasserwerke Anfang August mitteilten, ist dies rekordverdächtig, denn im Juli 2017 waren es nur 7,7 Millionen Kubikmeter Trinkwasser.

„Wir bestehen aktuell den Stresstest. Fast alle unserer Wasserwerke sind nahezu zu hundert Prozent voll ausgelastet“, sagte der Kaufmännische Geschäftsführer der Harzwasserwerke, Renke Droste. Bereits im Mai und Juni sei der Wasserbedarf der Kunden des Vorlieferanten Harzwasserwerke – vor allem andere Wasserversorger, Stadtwerke und Unternehmen – extrem hoch gewesen.

Im Zeitraum von Februar bis Juli 2018 sind im Oberharz nur 297 Millimeter Niederschlag von den Harzwasserwerken gemessen worden. Damit ist dieser Zeitraum den Angaben zufolge der trockenste seit Beginn der Wetteraufzeichnungen der Harzwasserwerke im Jahr 1857. „Die hohen Temperaturen führen auch zu einer hohen Verdunstung in unseren Talsperren im Westharz“, so Droste. Rund 50.000 Kubikmeter Rohwasser gingen so am Tag verloren. Das entspreche dem täglichen Wasserverbrauch von rund 400.000 Personen.

Die Talsperren im Harz sind laut den Harzwasserwerken trotz der anhaltenden Trockenheit mit rund 55 Prozent für diese Jahreszeit gut gefüllt, was am Hochwasser im Juli 2017 und dem nassen Januar 2018 liegt. Rund zwei Drittel des Rohwassers in den Talsperren gehe allerdings nicht in die Trinkwasserproduktion, sondern in die Flussunterläufe. Die Talsperren sorgen damit dafür, dass Flüsse wie die Oker und die Innerste aktuell nicht trockenfallen.

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