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Höfken: Ökolandbau als aktiven Wasserschutz stärken

Höfken: Ökolandbau als  aktiven Wasserschutz stärken
© MUEEF
12.02.2020 − 

Ein klares Zeichen für mehr Gewässer-, Tier- und Klimaschutz muss die Bundesregierung nach Auffassung der rheinland-pfälzischen Umweltministerin Ulrike Höfken (Grüne) durch eine stärkere Förderung des Ökolandbaus setzen. Die EU-Öko-Verordnung müsse praxistauglich weiterentwickelt werden.

Sei Wasser durch zu viel Nitrat und Pestizidrückstände belastet, zahle die Gesellschaft dafür die Zeche, sagte Höfken am Mittwoch vergangener Woche anlässlich der Fachmesse für Bio-Lebensmittel „Biofach“ in Nürnberg. Denn Wasser aufzubereiten, werde immer teurer.

Der Ökoland- und Öko-Weinbau dagegen schütze Boden, Klima und Wasser. Von dem Ziel der deutschen Nachhaltigkeitsstrategie eines Anteils von 20 Prozent Ökolandbau bis 2030 sei Deutschland noch weit entfernt. Doch dass die Ausweitung des Ökolandbaus nötig ist, zeig eunter anderem die Klage der EU gegen die Bundesregierung, da Deutschland nicht genug unternehme, um das Wasser weniger mit Nitrat zu belasten.

Die anstehende Verschärfung der Dünge-Verordnung könne dann stärker dazu genutzt werden, Wasser vor Nitrateinträgen zu schützen, wenn sie stärker das Verursacherprinzip berücksichtigen würde und nicht auch diejenigen Betriebe in „Mithaftung“ nehmen würde, die schon heute gewässerschonend wirtschaften, erklärte Höfken.

Auch müssten Gelder aus dem EU-Agrarhaushalt stärker in die gewässerschonende und ökologische Landwirtschaft fließen, sagte die Ministerin.

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