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IGKB: Maßnahmen zur Reduzierung von Spurenstoffen am Bodensee zeigen Wirkung

IGKB: Maßnahmen zur Reduzierung von Spurenstoffen am Bodensee zeigen Wirkung
Die IGKB hat das Seewasser auf 35 Stoffe untersucht.
24.06.2020 − 

Durch Gewässerschutzmaßnahmen lässt sich die Belastung des Bodensees durch Spurenstoffe reduzieren. Das hat das Spurenstoff-Monitoring der Internationalen Gewässerschutzkommission für den Bodensee (IGKB) ergeben. Die Konzentrationen von Spurenstoffen im See seien niedriger als in seinen Zuflüssen, teilte die IGKB mit. Im See seien keine negativen Auswirkungen auf die Gewässerorganismen zu erwarten. Aus dem Bodensee gewonnenes Trinkwasser sei von hervorragender Qualität.

Regelmäßige Monitoring-Kampagnen

Die IGKB beschäftigt sich nach eigenen Angaben schon länger mit dem Thema Spurenstoffe. Im Jahr 2008 führte sie eine umfangreiche Bestandsaufnahme durch, bei der das Seewasser auf über 600 Einzelstoffe untersucht wurde. Seit damals würden regelmäßig Monitoring-Kampagnen durchgeführt, so die Gewässerschutzkommission. In der jüngsten Untersuchung hätten Stoffe aus dem täglichen Gebrauch der Bevölkerung im Vordergrund gestanden, die über das Abwasser in die Gewässer eingetragen werden. Zu den 35 untersuchten Stoffen gehörten Rückstände von Medikamenten, Süßstoffe oder ein Korrosionsschutzmittel, das in Geschirrspülmitteln vorhanden ist.

Zuflüsse stärker belastet

In den untersuchten Zuflüssen wurden insgesamt höhere Werte von unerwünschten Stoffen gemessen als im See, berichtete die IGKB weiter. Die Konzentration einzelner Stoffe habe an manchen untersuchten Stellen der Zuflüsse Werte erreicht, bei denen negative Auswirkungen auf die Gewässerlebewesen nicht ausgeschlossen werden können. Erhöhte Konzentrationen seien insbesondere in Gewässern zu finden, in die große Mengen Abwasser aus Kläranlagen eingeleitet werden und in denen nur eine geringe Verdünnung mit Flusswasser erfolgt.

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