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IGKB meldet gute Durchmischung des Bodensees mit Sauerstoff

IGKB meldet gute Durchmischung des Bodensees mit Sauerstoff
Bildquelle: Manuel Schönfeld - stock.adobe.com - 67900098
19.04.2018 − 

Das kalte Wetter im Februar und Anfang März hat sich auf den Bodensee positiv ausgewirkt. Nach vielen Jahren mit ungenügender Durchmischung des Wasserkörpers wurden in diesem Spätwinter die Sauerstoffvorräte bis zum Seegrund wieder aufgefüllt, teilte die Internationale Gewässerschutzkommission für den Bodensee (IGKB) mit. In Zeiten des Klimawandels mit steigenden Temperaturen sei dies für den See von hoher Bedeutung. Der Leiter des Langenargener Instituts für Seenforschung, Harald Hetzenauer, erklärte, nach zwölf Jahren habe der Bodensee erstmals wieder richtig Sauerstoff getankt. Damit sei er für die nächsten Jahre gut gerüstet.

Das Institut führt im Auftrag der IGKB routinemäßig Messungen im See durch, darunter auch an dessen tiefster Stelle zwischen dem deutschen Fischbach und dem schweizerischen Uttwil. Jüngste Untersuchungen hätten ergeben, dass das Seewasser Anfang März von der Oberfläche bis zum Seegrund in 251 Metern bei Konzentrationen von über zehn Milligramm pro Liter gut mit Sauerstoff gesättigt war. Ähnlich viel Sauerstoff habe der See das letzte Mal im Frühjahr 2006 tanken können.

Für den Bodensee sei dies nicht nur deshalb so wichtig, weil die Eier der Felchen und anderer Fische für ihre Entwicklung am Seegrund Sauerstoff benötigen. Auch andere in der Tiefe lebende Organismen seien auf Sauerstoff angewiesen, darunter die Mikroorganismen, die abgestorbene Pflanzen und Tiere abbauen, unterstrich die IGKB. Muss aber zu viel biologische Materie aus den oberen Regionen des Sees in der Tiefe abgebaut werden, wird dort der Sauerstoff knapp. Deshalb sei es wichtig, dass die Zufuhr von Nährstoffen in den See auf dem derzeitigen niedrigen Niveau gehalten wird, damit nicht zu viele Algen wachsen, die nach ihrem Tod abzubauen sind.

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