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Klimawandel: DVGW betont Bedeutung einer höheren Resilienz der Wasserversorgung

Klimawandel: DVGW betont Bedeutung einer höheren Resilienz der Wasserversorgung
DVGW: Veränderungen beim Wasserdargebot und
-verbrauch erfordern zunehmend Investitionen
25.11.2021 − 

Der Deutsche Verein des Gas- und Wasserfaches (DVGW) hat auf die Bedeutung einer höheren Resilienz der öffentlichen Wasserversorgung angesichts spürbarer Klimaveränderungen hingewiesen. Die Trinkwasserversorgung Deutschlands nehme in Punkto Qualität und Zuverlässigkeit weltweit einen Spitzenplatz ein, erklärte der Verband anlässlich der wasserfachlichen Aussprachetagung 2021 (wat) in Köln. „Dies ist keine Selbstverständlichkeit. Um das hohe Niveau zu halten, müssen wir unser Wasser künftig noch konsequenter als bisher vor den Auswirkungen des Klimawandels und zunehmender Schadeinträge schützen sowie einer alternden Infrastruktur vorbeugen“, betonte DVGW-Vorstand Wasser Wolf Merkel.

Spürbare Veränderungen beim Wasserdargebot und dem Wasserverbrauch erfordern zunehmend Investitionen, zum Beispiel in größere Speicher oder Verbundleitungen und in genauere Prognose-Werkzeuge, um künftig frühzeitig auf Wasserstress-Situationen im Zusammenhang mit Hitze und Dürrereagieren zu können, so der Verband. Auch die wahrscheinlicher werdenden Starkregenereignisse erforderten eine höhere Resilienz der Wasserversorgungssysteme. Ein eigens implementiertes „Zukunftsprogramm Wasser“ soll insbesondere durch zielgerichtete Forschung helfen, die Wasserwirtschaft resilienter und zukunftssicher aufzustellen.

Als ein zentrales Instrument zur europaweiten Qualitätssicherung bezeichnet der DVGW die neue EU-Trinkwasserrichtlinie, die spätestens im Januar 2023 in deutsches Recht umgesetzt sein muss. Der Referentenentwurf der Trinkwasserverordnung wird im ersten Halbjahr 2022 erwartet. Der DVGW begleite diesen Prozess eng. Im Rahmen von Forschungsprojekten beispielsweise würden die Auswirkungen von insbesondere neuen Qualitätszielen auf die Praxis der deutschen Wasserversorgung untersucht. „Unser Ziel ist, für die Wasserversorgungsunternehmen eine praxistaugliche Umsetzung der neuen Qualitätsanforderungen zu gewährleisten“, sagte Merkel.

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