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Kommunalverbände gegen sektorspezifische Regulierung der Wasserversorgung

21.09.2012 − 

Die erneuten Forderungen der Monopolkommission nach einer sektorspezifischen Regulierung der Wasserversorgung sowie die Ausdehnung der kartellrechtlichen Missbrauchsaufsicht auf Trinkwassergebühren stoßen seitens des Verbandes kommunaler Unternehmen (VKU), des Deutschen Städtetages (DST) und des Deutschen Städte- und Gemeindebundes (DStGB) - ebenso wie seitens des BDEW und der AöW - auf Ablehnung. Das geht aus der gemeinsamen Stellungnahme zum 19. Hauptgutachten der Monopolkommission hervor, die die drei Verbände bei der Anhörung zum Gutachten der Monopolkommission im Bundeswirtschaftsministerium vorgetragen haben. Ungeachtet der hohen Verbraucherzufriedenheit mit der Wasserversorgung würde eine Regulierung sowohl in die etablierten und funktionierenden Strukturen der Trinkwasserversorgung als auch in die demokratisch legitimierten Institutionen als Vertreter der Verbraucher vor Ort eingreifen, heißt es in der Stellungnahme.

Der vollständige Bericht erscheint in Ausgabe 39/2012 von EUWID Wasser und Abwasser. Die wöchentlich erscheinende Fachzeitung informiert Leser mit knappem Zeitbudget kompakt über die relevanten Entwicklungen in der Wasser- und Abwasserbranche.

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