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Landwehrkanal in Berlin: Erste Arbeiten zur Instandsetzung gestartet

Landwehrkanal in Berlin: Erste Arbeiten zur Instandsetzung gestartet
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06.02.2019 − 

In Berlin kann die Instandsetzung des Landwehrkanals beginnen. Im Auftrag des Wasserstraßen-Neubauamtes Berlin wurde mit Arbeiten an einer 85 Meter langen Teststrecke zur Erprobung von Instandsetzungsverfahren unter Wasser begonnen. Der Landwehrkanal steht unter Denkmalschutz und seit dem Abrutschen eines Uferabschnittes am Maybachufer im Jahr 2007 gab es zunächst Streit über die Art und Weise der Wiederherstellung und das Fällen von Bäumen. Die Ausführung der Teststrecke ist Gegenstand einer Mediationsvereinbarung, teilte das Wasserstraßen-Neubauamt am Dienstag mit. Die Bauausgaben in Höhe von rund einer Mio. Euro finanziert der Bund und der Generalauftragnehmer für die Arbeiten ist die Züblin Spezialtiefbau GmbH, hieß es.

Der 10,73 km lange und unter Denkmalschutz stehende Landwehrkanal ist Eigentum der Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes (WSV). Nach Abrutschen eines Teils des Ufers entwickelte sich den Angaben zufolge eines der größten Mediationsverfahren Deutschlands. Die abschließende Mediationsvereinbarung vom 17.12.2013 regelt konkret, wie die Instandsetzung der seinerzeit festgestellten Schadstellen erfolgen soll, so das Wasserstraßen-Neubauamt.

Der Bund habe sich zur Umsetzung der Mediationsvereinbarung verpflichtet und stelle dafür insgesamt 66 Mio. Euro zur Verfügung. Das Wasserstraßen-Neubauamt Berlin sei dann mit der Bau- und Genehmigungsplanung sowie der Baudurchführung beauftragt worden.

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