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Lausitzer Bergbaufolgeseen unterstützen Durchfluss von Spree und Schwarzer Elster

Lausitzer Bergbaufolgeseen unterstützen Durchfluss von Spree und Schwarzer Elster
Bildquelle: LMBV/ Peter Radke
26.07.2018 − 

Neben den Abgaben der sächsischen Talsperren haben insbesondere die Lausitzer Bergbaufolgeseen der Lausitzer und Mitteldeutschen Bergbau-Verwaltungsgesellschaft (LMBV) dazu beigetragen, den Durchfluss in der Spree und der Schwarzen Elster bei anhaltender Trockenheit zu unterstützen. Darauf hat die LMBV hingewiesen.

Derzeit würden aus den im Probestau befindlichen Bergbauspeichern wie dem Speicherbecken Bärwalde (Bärwalder See) und dem Wasserspeichersystem Lohsa II 1,5 Kubikmeter pro Sekunde für die Spree bereitgestellt. Im ersten Halbjahr 2018 seien es 25 Mio. Kubikmeter aus Lohsa II und 6 Mio. Kubikmeter aus dem Speicherbecken Bärwalde gewesen. Damit konnte trotz der angespannten Niedrigwassersituation der Immissionsrichtwert für Sulfat von 450 mg/l am Pegel Wilhelmsthal ausgesteuert werden, teilte die LMBV mit.

Die Niedrigwasserstützung der Spree werde zusätzlich aus dem vertraglich gebundenen Kontingent von 20 Mio. Kubikmetern mit der Landestalsperrenverwaltung bedient, erklärte die LMBV. Das Kontingent sei von Mai bis Mitte Juli zu etwa 50 Prozent aufgebraucht worden. Bei der weiter anhaltenden Wetterlage und bei Beibehaltung der Abgaben könnte dieses Kontingent bis Anfang September ausgeschöpft sein, prognostiziert die LMBV.

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